Der perfekte Herrenanzug: Zweireiher zu gutem Preis

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Mit einem schönen, gut geschnittenen Anzug macht man einen guten Eindruck. Man gewinnt an Selbstbewusstsein und wird ernst genommen. Doch es ist nicht immer einfach, den richtigen Anzug zu wählen. Ob amerikanischer oder englischer Schnitt, ein- oder zweireihiges Sakko, mit oder ohne Krawatte, wenn mit, was für eine, können verwirrende Fragen sein. Die Anzugwelt ist für manche ein Rätsel und man hat das Gefühl, dass es so viele Sorten und Formen und Schnitte und Kombinationsmöglichkeiten gibt, dass man nicht weiß, was für einen Anzug man kaufen soll.

Andere Baukasten-Anzüge

Was ist ein Herrenanzug: Zweireiher? Warum gibt es so eine gewaltige Vielfalt von Anzügen? Das kann man durch historische Gründe erklären. Der aktuelle Anzug, oder zumindest seine Grundform, ist im Zuge der französischen Revolution entstanden. Am Ende des 18. Jahrhunderts mussten der Adel und der Großbürgertum diskreter auftreten und konnten deswegen keine bunten Anzügen mit Edelstoffen mehr tragen. Sie haben die Kniebundhosen mit langen Hosen getauscht, die vom Volk getragen wurde, und das Vorbild der englischen Sportkleidung genommen, die aus einer Hose, einer Jacke und einer Weste bestand.

Die Farben wurden nüchterner und die Anzüge schlichter. Diese neue Mode hat sich in ganz Europa und sogar in Amerika verbreitet. Doch man hat, je nach Tradition und Geschmack den Anzug in jedem Land anders gestaltet. Deswegen gibt es Anzüge nach italienischer, englischer und amerikanischer Art. Es gibt zwei Haupttendenzen : amerikanischer oder englischer Anzug und Zweireiher oder Einreiher. Der Herrenanzug: Zweireiher ist eine besonders beliebte Variante.

Der schickste Herrenanzug: Zweireiher mit englischem Flair

Man unterscheidet Herrenanzug: Zweireiher und Einreiher je nach dem, ob die Knöpfe in einer Reihe oder zwei Reihen genäht sind. Mit anderen Worten ist der Anzug ein Zweireiher, wenn die Knöpfe in zwei Reihen genäht sind und ein Einreiher, wenn sie in einer Reihe sind. Bei Einreihern unterscheidet man zwischen amerikanischen und englischen Schnitten.

Der amerikanische Schnitt ist der konservativere Schnitt. Die Unterschiede zum englischen Schnitt liegen vor allem am Sakko. Das amerikanische Sakko hat eigentlich zwei Knöpfe und einen mittleren Rückenschlitz, während das englische Sakko mit drei Knöpfen und zwei Seitenschlitzen genäht wird. Es gibt eine einfache Regel, um das einreihige Sakko mit Stil zu tragen.

Beim amerikanischen Schnitt darf der untere Knopf nicht geschlossen werden und bei der englischen Variante dürfen nur der mittlere und eventuell der obere Knopf geschlossen werden. Wenn der Anzug ein Zweireiher ist, hat er in der Regel einen geraden Abstich. Im Gegensatz dazu hat der Einreiher meistens einen runden Abstich. Je nach Anlass und vor allem nach Geschmack kann man sich für einen dieser Schnitte und Stile entscheiden. Im gewaltigen Sortiment wird man auf jeden Fall den besten Anzug für jede Gelegenheit finden. Dank dem Baukasten-System kann man sogar seinen individuellen Look kreieren und einen Anzug nach Maß bestellen. Das heißt, dass die Jacke und die Hose sowie die Größen und die Farben frei kombiniert werden können, um den perfekt passenden Anzug zu kaufen. So kann man bei jedem Anlass mit Stil auftreten.